Wahlprogramm des Kreisverbandes Nordhausen:
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1. Bildung, Wissenschaft und Kultur
Bildung
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kostenlose qualifizierte Vorschulbildung in den Kindertagesstätten
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frühestmögliche vielgestaltige Bildungsangebote bereits im Kindergarten (z.B. Fremdsprachen)
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gemeinsames Schulentwicklungskonzept von Stadt und Landkreis mit vielfältigen und spezifischen Angeboten: Integrative Schule, Förderschule, Lernschule Energie, Bewegungsschule, Grüne Schule, konfessionelle Schulzentren, Montessorischule, Europaschule
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Schulnetzplanung: zukunftsorientiert und familienfreundlich durch Absenkung der Mindestschülerzahlen zur Standortsicherung
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Übergang zum Gymnasium frühestens nach der sechsten Klasse
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Aufbau von Ganztagsschulangeboten
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kostenlose warme Mahlzeit für alle Schüler
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Verbesserung der materiellen Ausstattung der Schulen
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Zeitverkürzung im Schülerbusverkehr
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Ausbau der Streitschlichterprogramme unter Leitung von Sozialpädagogen
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Wiederherstellung einer hohen Qualität der Schulabschlüsse, um einen konfliktfreien Übergang zur Berufsausbildung und zum Studium zu sichern
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Lebenslanges Lernen ermöglichen. Unterstützung der Kreisvolkshochschule, der Seniorenakademie und der Kreismusikschule
Wissenschaft
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Förderung und Ausbau der Fachhochschule Nordhausen als Impulsgeber für die Regionalentwicklung in Nordthüringen
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Spezialisierung der Fachhochschule zum Energiekompetenzzentrum
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Verknüpfung des wissenschaftlichen Potentials der Fachhochschule mit hiesigen Wirtschaft sowie der kommunalen und kulturellen Einrichtungen
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Innovationsprojekte - z.B. Kommunale Naturhaushaltswirtschaft - schaffen und regional nutzen
Kultur
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Erhalt der Theater Nordhausen/ Loh-Orchester Sondershausen GmbH durch Stadt und Landkreis über das Jahr 2012 hinaus
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Qualifizierung der Kulturkonzeption gemeinsam durch Stadt und Landkreis
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Pflege und Erhalt der Museen
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Ausbau von soziokulturellen Zentren
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Förderung der Künstler der Region
2. Natur und Landschaft
- Forderung nach Ausweisung des Biosphärenreservats „Südharz“ als Impuls und Stärkung für Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz
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Erhalt und Schutz der Gipskarstlandschaft – nur begrenzter Rohstoffabbau
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Wahrung des Anspruchs kommender Generationen auf Rohstoffreserven
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keine Vernichtung landwirtschaftlicher Flächen für Industrieansiedlungen
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Kiesabbau nur in einem umweltverträglichen Maß
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Seenlandschaft naturverträglich touristisch nachnutzen
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Unterstützung des natürlichen, vorbeugenden Hochwasserschutzes (Anlage von Polderflächen, keine Überplanung von Hochwasser gefährdeten Gebieten)
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Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete sichern
3. Regionale Wirtschaft
- Stärkung und Ausbau mittelständischer Industrie unter Einbeziehung regionaler Wertschöpfungsketten
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Zusammenführung vorhandener Wirtschaftsförderungseinrichtungen von Stadt und Landkreis
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vorhandene Industriebrachen und Gewerbeflächen nutzen, keine Ansiedlungen auf der „grünen Wiese“
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Besondere Förderung der Umwelttechnik und regenerativer Energien
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für Energieeinsparung und -effizienz - von der Planung kommunaler Liegenschaften bis zu Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen
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Ausbau des Windparks Nentzelsrode
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Kultur-, Natur- und Gesundheitstourismus als Wirtschaftsfaktor erkennen und weiter entwickeln
4. Land- und Forstwirtschaft
- Nordthüringen muss gentechnikfreie Zone bleiben - ein Lob für alle nordthüringer Landwirte, da sie gentechnikfrei wirtschaften!
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Beitritt von Stadt und Landkreis Nordhausen zum „Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Thüringen“
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In Pachtverträgen von kommunalen Flächen Gentechnik ausschließen!
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Direktvermarktung fördern, regionale Produkte in alle Verkaufseinrichtungen
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Verbraucherschutz durch aktive Kontrolle und Information
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Landwirte sind auch Energiewirte, Landschafts- und Grundwasserpfleger – deshalb ökologischen Land- und Gartenbau fördern
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konsequente Umsetzung der Tier- und Artenschutzgesetze
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Ökologischer Waldbau und tierschutzgerechte Jagd
5. Haushalt und Finanzen
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Bürgerbeteiligungshaushalt in Stadt und Landkreis für mehr Mitbestimmung realisieren
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Kontrolle öffentlicher Haushalte
- Benennung und Haftbarmachung von Verschwendern öffentlicher Mittel -
keine Privatisierung kommunaler Betriebe (z.B. Wasserverband, Krankenhaus)
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Stärkung der Unabhängigkeit der Rechnungsprüfungsämter und der Kommunalaufsicht
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Korruption auf jeder Ebene bekämpfen
6. Mobilität
- Neuausrichtung der Tarifstruktur im ÖPNV hin zu einem „Regioticket“ - kostenloser ÖPNV für alle BürgerInnen ist das Ziel
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ÖPNV-Fahrzeiten mit den Arbeitszeiten von Betrieben abstimmen (z.B. Südharzkrankenhaus)
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Verkehrsanbindung an die Landeshauptstadt Erfurt verbessern
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Aktualisierung des städtischen Radverkehrsplanes und Erweiterung zu den Ortsteilen
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Ausbau Radwegenetz überregional, regional und örtlich für kindgerechte Schulwege, Alltagsradverkehr, Naherholung und Tourismus
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Trennung von Fußgänger- und Radverkehr
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integrierte Verkehrsplanung - Verknüpfung von DB, Straßenbahn, Bussen und Harzer Schmalspurbahn
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Maßnahmen zur Emissionsminderung (Lärm, Abgase) auch als vorbeugenden Gesundheitsschutz
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Stauvermeidung und Spriteinsparung durch optimale Ampelschaltungen
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Anwohnerfreundliche Verkehrsplanung – verkehrsberuhigte Zonen
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barrierefreie, behindertengerechte Region
7. Jugend
- Chancen für die persönliche und berufliche Zukunft eröffnen
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Förderung von Jugendeinrichtungen und Vereinen: Bereitstellung von Räumlichkeiten, Versicherungsschutz für Übungsleiter
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Unterstützung von Bereichsjugendpflegern
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Förderung von sinnvollen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche unter Anleitung von Freizeitpädagogen
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langfristig wirkende multikulturelle Jugendprojekte zur Integration von Ausländern und Migranten
8. Arbeits- und Sozialpolitik
- allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn
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neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik zum Abbau der Arbeitslosigkeit
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
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Familie und Frauen: gezielte Unterstützung Alleinerziehender, ganztägige Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten
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Gesundheitsvorsorge: Förderung des Breitensports zur Stärkung der Persönlichkeit und der Gesundheit (Angebot verschiedenartiger öffentlicher Sportstätten)
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Maßnahmen gegen die Isolation sozial Benachteiligter
9. Politik und Verwaltung
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Durchsetzung demokratischer Grundsätze bei der kommunalen Gesetzgebung, transparente Entscheidungsprozesse durch öffentliche Sitzungen der Ausschüsse
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sozialverträgliche Kommunalabgaben (z.B. Abfall, Trinkwasser und Abwasser, Straßenausbau und -reinigung)
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Einrichtung von Kinder- und Jugendparlamenten
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mehr Bürgenähe, Effizienz und Kompetenz in der Verwaltung
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finanziellen und ideellen Nutzen der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit im Landkreis als wirtschaftliches Potential anerkennen
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ehrenamtliche Arbeit durch politische Mitbestimmung aufwerten
10. Stadt- und Dorfentwicklung
- Bürgerschaftliches Engagement für nachhaltige Stadt- und Dorfentwicklung stärken
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Stärkung der regionalen Identität
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demokratische Verfahren durchsetzen, das heißt: Bürger- und Kommunalinteressen gleichberechtigt prüfen und ortsnah entscheiden
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Landverschwendung und Zersiedelung der Stadtrandgebiete verhindern Stärkung der Innenstädte – kurze Wege und preiswerte Infrastruktur
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In den Kommunen besonders familienfreundliche Baugrundstücke ausweisen, vorrangig Baulücken schließen
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Gleichberechtigung für alle Gruppen der Gesellschaft, z.B. durch barrierefreies Bauen, Spielplätze ...
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Flächenverbrauch stoppen und Altlasten beseitigen, Versiegelungen rückbauen und neue vermeiden, wenn versiegelt wird, muss nachweislich entsiegelt werden
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN - Kreisverband Nordhausen 2009




