31.01.2013

Ein guter Tag für die Menschen im Südharz

Seit vielen Monaten beschäftigt die unkonventionelle Erdgasförderung, das sogenannte Fracking, die Menschen im Südharz. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren immer die Gefahren, welche mit dieser Fördermethode einhergehen, im Fokus der Ablehnung. Nun kommt eine überraschende Wendung in dieses Thema.

„Auf telefonische Nachfrage gab das kanadische Mineralölunternehmen BNK gegenüber dem BUND Sachsen-Anhalt e.V. zu, dass aufgrund des Protests die Gebiete im Harzvorland auf den letzten Platz des internen Rankings gerückt sind“, erklärt John Dauert, Kreissprecher der Südharzer Bündnisgrünen. Die Firma BNK hatte die Rechte um die Aufsuchung dieser Gebiete in Nordthüringen erworben und wollte durch seismologische Untersuchungen Probebohrungen vorbereiten. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Energiewende vor Ort nur gemeinsam mit den Menschen gelingen kann und nur Technologien eingesetzt werden können, welche im Einklang mit der Umwelt stehen. Unkalkulierbare Bohrungen in Kilometer Tiefe mit Chemie-Einsatz gehören für uns jedenfalls nicht dazu und deshalb ist der angekündigte Rückzug ein guter Tag für den Menschen im Südharz“, freut sich Dauert. Die Bündnisgrünen im Südharz werden dieses Thema weiterhin kritisch begleiten und sich ebenso für Erneuerbare Energien einsetzen, welche eine wirkliche Perspektive für die Energieversorgung ohne die Dinosauriertechnologien Atomkraft und Braunkohle liefern.



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