17.09.2013

Vor der „Aktuellen Stunde“ zur HSB

Foto: Tino Sieland / CC BY-SA 3.0

Mit großen Erwartungen blicken die Nordhäuser Bündnisgrünen auf die „Aktuelle Stunde“ am 25. September 2013.
Der Kreissprecher John Dauert: „Im Interesse des Landkreises wäre es gut, wenn Frau Keller wieder etwas von dem Profil zeigen würde, das sie im Mai 2012 gegen eine müden Gegenkandidaten ins Amt gebracht hat.“ Nach anderthalb Jahren warte nicht nur der Umbau des Landratsamtes, auch das kränkelnde Verhältnis zwischen Landkreis und Stadt Nordhausen gehören nach wie vor auf der Tagesordnung der Landrätin.
Regionalpolitisch erwarten die Grünen in der „Aktuellen Stunde“ einen verlässlichen Hinweis, wie sich Frau Keller als HSB-Gesellschafter, die langfristige Zukunft des Unternehmens vorstellen. Dauert: „Nachdem die Landrätin im Frühjahr in einer wichtigen Diskussion um die strategische Ausrichtung der Gesellschaft vorschnell mit dem Ausstieg drohte, hatte sie sich isoliert und musste zurückrudern.“ Er erinnerte daran, dass damit auch die historische Chance verspielt wurde, den zu diesem Zeitpunkt vakanten Vorsitz im Aufsichtsrat der HSB mit Unterstützung des Landes zu übernehmen. „Damit wäre es möglich gewesen, zwischen unseren und den Nordharzer Interessen ein stabiles Gleichgewicht zu sichern.“
Auf der Strecke blieb nach Ansicht der Bündnisgrünen die inhaltliche Diskussion zum Plan in Wernigerode eine gläserne Werkstatt zu bauen. Dabei könne es nicht nur um das Ob der Mitfinanzierung einer Investition im Nachbarlandkreis gehen. Dauert abschließend: „Die Landrätin ist am 25. September gefordert, sich wieder substanziell in die Diskussion einzuschalten, ob es dem Charakter und den Erwartungen von Touristen an eine historische Bahn wirklich entspricht, künftig Loks hinter Glas in steriler Umgebung zu sehen.“



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URL:http://www.gruene-nordhausen.de/partei/archiv/2013/expand/487365/nc/1/dn/1/