10.03.2014

Sicher ist nur das Risiko - Energiewende endlich besser managen

Foto: wikimedia.org / CC0

Am 11. März 2011 wurde Japan von einem schweren Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert. Dabei ist auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi schwer beschädigt worden.

Zum dritten Jahrestag dieses Unfalls erklärt Dieter Lauinger, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen: „Die Ereignisse von Fukushima waren ein Zusammenspiel von Naturkatastrophe und menschlichem Versagen. Sie haben einmal mehr klar gemacht, dass Atomkraft keine sichere Technologie ist – sicher ist nur das Risiko. Und das Risiko ist bis heute nicht gebannt: immer wieder läuft radioaktiv verseuchtes Kühlwasser in den Pazifik oder verunreinigt das Grundwasser. Viele Menschen haben zeitweise oder langfristig ihre Heimat sowie ihre Existenz verloren, von den finanziellen Folgen, die diese Technologie mit sich bringt, ganz zu schweigen. Auch wenn nicht mehr jeden Tag über diese furchtbare Katastrophe berichtet wird, ist sie nicht vorbei und hat sich wie der Super-Gau von Tschernobyl tief in unsere Erinnerung eingebrannt.“

Dirk Adams, grüner Spitzenkandidat zur Landtagswahl, ergänzt: „Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie bleibt deshalb ein notwendiger Schritt und die Energiewende ist die richtige Antwort darauf. Es kommt aber darauf an, den Übergang zu 100 Prozent erneuerbaren Energien endlich besser zu managen, sowohl in Berlin als auch in Erfurt. Bei der Umstellung auf erneuerbare Energien muss ein Zahn zulegt und der Bürgerdialog umfassend von der Landesregierung gestaltet werden. Nur dann ist eine Energiezukunft ohne Atom und Kohle mit dezentralen Erneuerbaren möglich.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen unterstützen die Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen der Anti-Atombewegung im Freistaat, so u. a. die Mahnwache des grünen Kreisverbands Saale-Orla am 11. März 2014 um 18:30 Uhr auf dem Marktplatz in Pößneck. Im Grünen Büro wird es im Anschluss eine Filmvorführung zum Thema geben sowie ein Gespräch mit Landessprecherin Stephanie Erben und dem Landessprecher der Grünen Jugend Thüringen, Martin van Elten.



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